TeamTraining dogs to go

Hamburg • individuelles Teamtraining für Mensch & Hund

Über mich & meine Hunde

Über mich und meine Hunde

Ich bin Mitte dreißig und wohne in mit meinem dreieinhalb jährigen Schoko-Labrador Apache in Hamburg/Altona. Mein erster eigener Hund trat 1998 in mein Leben. Da ich mit Hunden groß geworden bin, hatte ich so meine Einstellungen dazu. Sie war eine fünf Monate alte Rottweiler Hündin und hieß Candy. Sie wusste weder was „Sitz!“ oder “Platz!“ heißt, geschweige denn „Fuß!“. Mit oder ohne Leine, sie war eine totale Katastrophe. Ich hatte zu dieser Zeit Angst an die falsche Hundeschule zu kommen, die womöglich den Willen meines Hundes bricht und daraus eine tickende Zeitbombe macht. Gesagt, getan - holte ich mir also zu meinen Erfahrungen mit Hunden, die ich mitbrachte, ganz schlaue Bücher, mit solchen Titeln wie „Was mach ich nur mit diesem Hund?“. Und musste kläglich feststellen, man kann einen Hund nicht anhand eines Buches erziehen. Es gab in den folgenden Jahren den einen oder anderen Machtkampf zwischen uns. Fazit: Ich habe sieben tolle, aber auch sehr stressige Jahre mit diesem Hund verbracht. Sie ist leider 2005 wegen Leukämie über die Regenbogenbrücke gegangen. Obwohl ich mir wochenlang schwor, ich will nie wieder einen Hund, trat dann zum Ende des Jahres Apache, mein kleiner Sonnenschein, samt Hundefamilie auf zwei und vier Pfoten in mein Leben. Ich lernte in den ersten acht Wochen seines Lebens durch Besuche und dank einer ganz tollen Frau und deren Menschen- und Hundefamilie, eine ganz andere Hunde-Einstellung kennen. Das wollte ich auch für meinen Kleinen, ein stressfreies Menschen und Hundeleben. Leider ist Apaches Geburtsort nicht gerade um die Ecke. Also machte ich mich in Hamburg auf die Suche nach einer guten „Hundeschule“. Was sich nicht gleich am Telefon erledigt hatte, erledigte sich dann in der ersten Stunde auf dem Hundeplatz. Nach einem Telefonat mit Apaches Züchterin war mir klar, dass es nur einen Weg gab, mich zufrieden zustellen. Die Hundeausbildung musste dort stattfinden, wo Apache geboren wurde. Ich war bereit hin und her zu pendeln, um eine gute Hundeausbildung zu bekommen, um dann die nächsten hoffentlich *däumchendrück* 16 Jahre einfach nur viel Spaß mit meinem Hund zu haben und sie waren bereit uns auszuhalten. In den darauf folgenden Monaten und Jahren fuhren Apache und ich zwischen Hamburg und Alpen hin und her, absolvierten Wesenstest, BHP (Begleithundeprüfung) und versuchten uns in Dummyarbeit. Wir hielten uns in unserer Freizeit und in den Ferien dort auf. Ich glaube, es ist auf jeden Fall zu unserer zweiten Heimat geworden. Und aus meinen Apachen ist ein sehr stressfreier und souveräner Labrador-Rüde geworden.